Wir vermieten die Karlsruher Weststadt

Zuverlässig, sachverständig, mit Bonitätsauskunft

Die Koalition hat als Wahlgeschenk versprochen, Mieter von der Maklerprovision freizustellen und die Mieten in angespannten Märkten zu begrenzen. Das so genannte Mietrechtsnovellierungsgesetz (MietNovG) mit Mietpreisbremse und Bestellerprinzip wurde am 21.04.2015 verabschiedet.

Mietpreisbremse:

In Städten mit angespannten Wohnungsmärkten dürfen bei Anschlussvermietung künftig maximal 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete verlangt werden. Aus Sicht der Landesregierung Baden-Württemberg gehören Karlsruhe und einige umliegende Gemeinden (z.B. Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Pfinztal, Rheinstetten und Stutensee - nicht aber Ettlingen) zu den Gebieten, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist. Die Mietpreisbremse in Karlsruhe ist zum 1. November 2015 in Kraft getreten, sie gilt zunächst für die Dauer von fünf Jahren. Im Karlsruher Mietspiegel werden keine konkreten Zahlen für die ortsübliche Vergleichsmiete genannt, sondern lediglich großzügige Spannen. Deshalb wird es bei einer Neuvermietung künftig immer wichtiger, die Miete zusammen mit einem erfahrenen Makler festzulegen. Details siehe Mietpreisbremse in Karlsruhe

Ortsübliche Vergleichsmiete

Nach § 558 BGB ist die ortsübliche Vergleichsmiete das übliche Entgelt für Wohnraum, das
  • in der Gemeinde oder in einer vergleichbaren Gemeinde
  • für Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Ausstattung
  • in den letzten vier Jahren vereinbart oder (von Erhöhungen wegen Modernisierungen nach § 560 abgesehen) geändert wurde
Mit Vergleichswohnungen oder Marktberichten kann die ortsübliche Vergleichsmiete nicht zuverlässig ermittelt werden, deshalb ist in Karlsruhe entweder ein Mietwertgutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen (sehr genau, aber teuer) oder der Mietspiegel (billig, aber ungenau) heranzuziehen. Der Mietspiegel Karlsruhe 2017 ist z.B. beim Liegenschaftsamt für ca. 6,50 € erhältlich. Für eine Wohnung in der Karlsruher Weststadt können Sie mit unserem Mietrechner die ortsübliche Vergleichsmiete nach dem Mietspiegel 2017 berechnen.

Bestellerprinzip:

Nach dem Wortlaut des Gesetzes ist ein Mieter künftig nur noch dann zur Zahlung einer Provision verpflichtet, wenn er den Makler schriftlich mit der Suche nach einer Mietwohnung beauftragt und der Makler ausschließlich für ihn eine Mietwohnung findet. Gefällt dem Mieter die Wohnung nicht, ist sie für den Makler verloren, er darf diese Wohnung keinem zweiten Mieter provisionspflichtig anbieten, da er sie dann bereits in seinem Bestand hat. Als Konsequenz daraus werden viele Makler voraussichtlich das Vermietungsgeschäft deutlich reduzieren oder ganz aufgeben.

Wir übernehmen gerne Ihren Vermietungsauftrag für Wohnungen in der Weststadt, Mühlburg und in der Südweststadt, wenn Sie als Vermieter unsere Provision übernehmen. Suchaufträge von Mietern können wir nicht annehmen.

Kosten für den Vermieter

Wir berechnen ein Vermarktungshonorar in Höhe von 2,38 Monats-Kaltmieten (inkl. 19 % Mwst),
  • mindestens jedoch 1.000 €
  • maximal jedoch 2.000 €
Wenn Sie den Mietvertrag selbst besorgen und erstellen, reduziert sich unserer Honorar um 100 €. Um weitere 100 € wird unserer Honorar reduziert, wenn Sie die Wohnungsübergabe selbst machen.

Wussten Sie schon ...

  • dass Sie als Vermieter die Maklerprovision steuerlich bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzen können. Je nach Steuersatz trägt das Finanzamt bis zu 50 % der Kosten.
  • dass es in Karlsruhe erst seit März 2013 einen Mietspiegel gibt ? Die im Mietspiegel genannten Spannen sind aber so großzügig bemessen, dass die ortsübliche Vergleichsmiete oft weiterhin durch ein Sachverständigengutachten ermittelt wird.
  • dass viele Mietverträge ungültige Klauseln zu den Schönheitsreparaturen enthalten ? Dann hat der Mieter bei Auszug keine Verpflichtung zu Renovierungsarbeiten.
  • dass es eine Möglichkeit gibt, die Miete jährlich zu erhöhen ? Mit einem Indexmietvertrag kann die Miethöhe jährlich an die Inflation angepasst werden.
  • dass alle bisher bekannten Fälle von Mietnomaden nur bei Vermietung von Privat aufgetreten sind ? Diese Mieter melden sich nicht bei Maklern, weil sie wissen, dass vor Abschluss eines Vertrages ihre Bonität überprüft wird.
  • dass Karlsruhe ab 01.07.2015 aus Sicht der Landesregierung zu den Gebieten gehört, in denen die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Mietwohnungen zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist. Damit ist die Mietpreisbremse seit Herbst 2015 beschlossene Sache, außerdem wurden auch bei Bestandsmieten die Möglichkeiten zur Mieterhöhung begrenzt. Details siehe Wohnungspolitisches Maßnahmenpaket

Wir vermieten gerne auch Ihre Wohnung


Und das tun wir für Sie:

  • Objektbesichtigung, sachverständige Beratung zur erzielbaren Miete, Beratung zur renditeoptimierten Modernisierung (falls notwendig), Überprüfung der notwendigen Unterlagen
  • Erstellung von professionellen Fotos, Überarbeitung und Optimierung der Grundrisszeichnung, Gestaltung eines hochwertigen Exposés mit zur Zielgruppe passender Beschreibung der Wohnung
  • Veröffentlichung des Exposés in ausgewählten Medien (z.B. ImmobilienScout24)
  • Vorauswahl der Interessenten, Organisation und Durchführung der Besichtigungstermine
  • Beratung zur Auswahl des geeigneten Mieters, Bonitäts-Check bei Bürgel
  • Einholung der notwendigen Unterlagen des Mieters (Kopien von Ausweis und Gehaltsabrechnung, Aufenthaltsgenehmigung usw …)
  • (optional) Beschaffung und Erstellung eines Mietvertragsformulars nach dem aktuellen Rechtsstand, Beratung zu eventuellen Zusatzvereinbarungen
  • (optional) Organisation der Wohnungsübergabe, Beschreibung des Wohnungszustandes im Übergabeprotokoll, Ablesen der Zählerstände …

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